TFT
TFT Monitore sorgen nicht nur für ein glasklares Computerbild, sondern ersetzen auch immer häufiger die altbekannten Röhrenmonitore. TFT Flachbildschirme sind aber auch wegen ihrer geringen Tiefe sehr beliebt. Schließlich nehmen sie trotz großer Diagonale nur wenig Platz auf dem Schreibtisch ein. Das Gleiche gilt natürlich für Laptops, deren Bildschirm ebenfalls ein TFT Monitor ist. Zahlreiche Unternehmen stellen TFT Flachbildschirme her. Zu den bekanntesten gehören sicherlich Sony, Samsung, Acer, BENQ oder DELL.
TFT ist ein spezieller LCD
Die Abkürzung TFT steht für den englischen Begriff thin film transitor. Ein TFT Monitor ist ein spezieller Flüssigkristallbildschirm (LCD), bei dem es ein dichtes Bildpunktmuster gibt und jeder einzelne Bildpunkt einen aktiven Transistor besitzt, der individuell mit Strom versorgt wird. Ein solcher Flachbildschirm wird auch Aktiv Matrix Display genannt. Die TFT Technologie hat zwei entscheidende Vorteile. Zum einen nimmt die Spannung auch bei vielen Bildpunkten nicht mehr ab, so dass auch schnelle Bilder ohne Zeitverzögerung (sprich ohne Ruckeln) angezeigt werden können. Auf der anderen Seite können mehr Pixel im Monitor angesteuert werden, so das eine höhere Auflösung möglich ist. Diese Technologie hat sich im Bereich der Flüssigkristallbildschirme weitestgehend durchgesetzt.
Günstige TFT Flachbildschirme gibt es bereits für rund 100 Euro zu kaufen. Kleinere Modelle sogar schon für 80 Euro oder 90 Euro. TFT Monitore mit einer größeren Diagonale (z.B. 24 Zoll) können aber auch weit über 300 Euro kosten. Generell ist der Preis von der jeweiligen Auflösung und der Größe des TFT Monitors abhängig. Darüber hinaus entscheidet oftmals die Schaltgeschwindigkeit der Pixel (in Millisekunden) über den Preis des TFT Monitors. Vor allem teurere Modelle haben Schaltgeschwindigkeiten von unter zwei Millisekunden. Gerade bei schnelleren Bewegungen (z.B. PC Spiele) macht sich dies deutlich bemerkbar.